Das diesjährige Wanderrudertreff fand vom 16.-18. September 2011 in Bingen am Rhein statt. Mit vielen Hindernissen, verfahren auf der Autobahn, den Mainzer Ruderverein nicht gefunden, wo Uli auf uns wartete etc. war es Wunderschön. Samstag war die Tagesfahrt von Mainz nach Bingen, es ging alles glatt und unser neues Boot "Blauwal" wurde von vielen Vereinen bestaunt und bewundert - wie kommt ein solch kleiner Verein zu so einem tollen Boot.......
Geschlafen haben wir im Lumalager in der dortigen Grundschule - wir d.h. Uli, Petra, Matthias, Gerd, Burkhardt und ich und ganz,ganz,viele andere Ruderer. Fazit von unserer Truppe war dann am Sonntag - "aus dem Alter des Lumalagers sind wir raus.......", so was haben wir in während der Studentenzeit gemacht.
Die Rückfahrt am Sonntag verlief super glatt, angenehmes Wetter, kein Schiffsverkehr in der Lorelei - einfach traumhaft. Petra hat uns dann sicher von Bingen nach Boppard gesteuert, wir alle hatten viel Spaß. Das Wochenende darauf sind wir in der gleichen Besatzung wie in der Woche zuvor von Boppard bis Andernach gerudert. Da Petra als super Steuerfrau verhindert war, hat Heinz-Günter uns sicher durch die "Untiefen des Rheins " gesteuert.In Andernach haben wir in einer Pension übernachtet und dann am nächsten die 100km lange Heimreise angetreten. Rüdiger war bis Bad Honnef mit an Bord, danach ist er wieder nach Hause gefahren und dafür kam Fernando dazu. Wir haben dann immer wieder nach circa 20km getauscht, somit waren die Etappen gut zu schaffen. Mittag haben wir dann in Köln-Porz gemacht und von da an ging es dann bis Dormagen weiter, wo wir kurz vor Sonnenuntergang völlig erschöpft ankamen. Unterwegs hatten wir dann noch ein Happening..... Auf einmal machte es mitten auf dem Rhein im Boot zischschschsch......was mochte das gewesen sein, ein Loch im Boot, die Lenz-klappen aufgegangen oder undicht....... von wegen: Bele hatte zwischenzeitlich ihre Rettungsweste ausgezogen und vor ihr Stemmbrett gelegt. Nur wie das auf dem Rhein so ist, man übernimmt auch schon mal Wasser. Somit lag die Weste im Wasser und irgendwann war es dann zu viel und hat sich selbstständig aufgeblasen. Nun klemmte die Weste zwischen Stemmbrett und die "Bergung" der Weste gestaltete sich äußerst schwierig. Also "Ruder halt".... Es gelang Karsten dann nach langem Hin und Her die Weste aus dem Stemmbrett zu ziehen, die Luft abzulassen und endlich konnten wir weiter rudern, was für eine Aufregung.....
Im September, bei strahlendem Sonnenschein, tauften wir unsere zweites neues Boot auf den Namen „Blauwal“. Es handelte sich um die zweite Bootstaufe innerhalb von drei Monaten. Bereits im Juni war ein fast baugleiches Boot in Kooperation mit dem Erich-Kästner-Gymnasium auf den Namen "Jara" getauft worden.
Beide Boote können als Vierer mit Steuermann oder als Fünfer gefahren werden. Vereinsmitglied Karsten taufte das Boot mit Fühlinger Seewasser, nicht ohne ihm zuvor "immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel" und den Einsatz in Regatten gewünscht zu haben. Sein besonderer Dank galt mehreren Sponsoren, allen voran der Stadt für ihre Unterstützung.
Der Blauwal ist ein Boot bei dem da es sich um die derzeit modernste Ausführung handelt." Das Ruderboot ist ausgestattet mit einem speziellen Entwässerungssystem, mit dem es für den Rhein einsetzbar ist, es erfüllt offiziell wichtige Kriterien wie die Unsinkbarkeit und die Ruderbarkeit, auch wenn es mit Wasser vollgeschlagen ist.
Seine „Jungfernfahrt“ hatte der Blauwal beim Wanderrudertreff von Mainz nach Bingen."Ist man einmal mit dem neuen gefahren, will man kein anderes mehr!"
Am 18.06.2011 haben wir und das Erich-Kästner-Gymnasium (EKG) gemeinsam ein neues Ruderboot auf den Namen "Jara" getauft. Taufpaten sind Michael Kotthaus, Sportlehrer des EKG und seine vierjährige Tochter Jara.
Wir alle freuten uns zusammen mit zahlreichen Gästen über das neue Boot, das mit Skulls als Vierer mit Steuermann, als Fünfer oder aber auch als Riemenboot gerudert werden kann.
Nach diesem verregneten Sommer kann sich der ein oder andere von Euch vielleicht kaum noch so richtig erinnern: Unsere geplante Wanderfahrt im Frühjahr zum Forggensee musste, mangels Wassermengen in dem vielgepriesenen See im Allgäu, umgemodelt werden. Viele Telefonate und Mails waren notwendig, um kurzfristig Ersatz zu finden. Doch schließlich bekamen wir ein nettes Angebot von Ruderfreunden aus dem Sauerland. So machten wir uns Anfang Juni auf zum Sorpesee.
Wehmütig schwärmten einige Teilnehmer/innen vom morgendlichen Blick auf die Berge und die Kulisse von Burg Neuschwanstein, auf die sie in diesem Jahr verzichten mussten. Dafür hatten wir diesmal richtige Betten, genügend Duschen, eine Küche mit allem Komfort und immerhin einige hundert Kilometer weniger Fahrt. Auch nicht zu verachten, finde ich! Sehr herzlich wurden wir am Sorpesee aufgenommen und fühlten uns schon bald wie zu Hause. Eigentlich noch besser. Denn so ein Luxus-Vereinsheim mit großem „Fuhrpark“, eigenem Bootssteg, Volleyball-Platz, Kraftraum und allem Schnickschnack ist schon sehr edel.
Als Neuling im Verein und auf der ersten Wanderfahrt meines Lebens war ich sehr gespannt, was mich erwarten würde. Es hat riesig Spaß gemacht mit Euch allen! Wie sich das gehört sind wir viel gerudert, in den unterschiedlichsten Konstellationen. Eine gute Übung, insbesondere natürlich für Anfängerinnen wie mich. Eine Seerunde lang haben Uli und Petra mich freundlich aber bestimmt zwischen sich genommen. Das war super! Mit Uli im Rücken und Petra am Steuer vor mir, das übt! Natürlich kamen wir auch kulinarisch und Freizeit-mäßig auf unsere Kosten. In meiner Erinnerung hat Burkhard unermüdlich gegrillt (sehr lecker, Danke!) Und Petra hat sich als begnadete Alleinunterhalterin betätig. Wir hatten viel zu lachen.
Auf den Namen des Neußer Stadtpatrons „Quirinius“ war im April das neue Kirchboot des Neusser Rudervereins getauft worden und Anreisende zum WRT in Kleve durften es nutzen auf der Fahrt vom Ober zum Niederrhein. Da sich zur DRV-Verbandsfahrt unter der Fahrtenleitung von Christoph Ehrle KCFW jedoch 20 TeilnehmerInnen angemeldet hatten, kam zum KiBo noch ein Dreier ohne hinzu, so dass für den begleiten den Landdienst immer zwei Personen zur Verfügung standen.
Bild des Tages
Der KRC71 wurde 1978 gegründet und befindet sich direkt am Fühlinger See in Köln. Hier finden sich Erwachsene und Jugendliche – Anfänger und "alte Hasen" zusammen, die eine ausgeprägte Freude an einem harmonischen Miteinander an Land und auf dem Wasser haben, sei es, um eine Platzierung auf einer Regatta zu erringen oder bei Wanderfahrten in anderen Ruderrevieren unvergessliche Gemeinschaftserlebnisse in Erinnerung zu behalten.
Trotz des sehr langen Winters haben wir wieder viel im Wintertraining bewegt und sind nicht erst beim Anrudern aus dem "Winterschlaf" erwacht! Die Kondition für die beginnende Ruderjahr 2011 haben wir uns im Herbst und Winter zulegt. Für die kommende Rudersaison haben wir viel auf dem Programm. Einige Wanderfahrten, sowie Regatten und vor allem das Wanderrudertreff in Bingen. Der Spaß und die Kameradschaft und vor allem das gesellige Miteinander stehen hierbei im Vordergrund.