Kölner Ruder Club Köln 71 e.V.
   

 

   

 

 

 

Nächste Veranstaltungen des KRC Köln 71 e.V.
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Schnupperkurs April 2016:


Beginn: 19.04. 18:00 Uhr

  21.04. 18:00 Uhr

  23.04. 11:00 Uhr

  26.04. 18:00 Uhr

Ende:    28.04. 18:00 Uhr


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Der KRC71 wurde 1978 gegründet und befindet sich direkt am Fühlinger See in Köln.

 

Hier finden sich Erwachsene und Jugendliche – Anfänger und "alte Hasen" zusammen, die eine ausgeprägte Freude an einem harmonischen Miteinander an Land und auf dem Wasser haben, sei es, um eine Platzierung auf einer Regatta zu erringen oder bei Wanderfahrten in anderen Ruderrevieren unvergessliche Gemeinschaftserlebnisse in Erinnerung zu behalten. Trotz des sehr langen Winters werden wir wieder viel im Wintertraining bewegen und erwachen nicht erst beim Anrudern aus dem "Winterschlaf"! Die Kondition für die beginnende Ruderjahr 2014 werden wir uns im Herbst und Winter zulegen. Für die kommende Rudersaison haben wir viel auf dem Programm. Einige Wanderfahrten, sowie Regatten und vor allem das Wanderrudertreff in Duisburg-Homberg. Der Spaß und die Kameradschaft und vor allem das gesellige Miteinander stehen hierbei im Vordergrund.

 

++++++++++++ KRC 71 aktuell +++++++ KRC 71 aktuell +++++++ KRC 71 aktuell +++++++ KRC 71 aktuell +++++

Wanderfahrt Saar 30.04.2015

„Ich weiß, wo ein liebliches, freundliches Tal,

Von waldigen Bergen umgeben,

Da blitzen die Wellen im Sonnenstrahl,

Es blühn auf den Hügeln die Reben,

Und Dörfer und Städte auf grünender Flur,

Und Menschen von kernigem Schlage:

Hier ist meine Heimat im Lande der Saar,

Laut preis’ ich sie all’ meine Tage.“

Zugegeben, Heimat ist das Saarland für die Gruppe aus Köln nicht, und auch die Sonnenstrahlen hielten sich vornehm zurück während der Saar-Wanderfahrt des Kölner Ruder-Clubs 71, aber der Rest des Saarlandliedes stimmt! Wäre damit

alles gesagt? Mitnichten.

Tag 1: Umparken im Kopf

Die Anreise am 30. April 2015 verlief problemlos, sodass wir am Freitagmorgen, den 1. Mai wie geplant die Boote zu Wasser lassen konnten. War es dem Saarwein oder dem Eifeler Bier (ja, das von der Fußball-Nationalmannschaft) am

Vorabend geschuldet, dass wir uns plötzlich mitten in der Saarschleife widerfanden, obwohl wir vom Bootshaus in Dreisbach eigentlich in die andere Richtung, gen Merzig, starten wollten? Womöglich hatte auch ein Umparken im

Kopf stattgefunden bzw. das Bootshaus die Uferseite gewechselt, auch wenn kein Teilnehmer in einem Wagen mit Blitz angereist war. Die Moral der Geschichte: Wenn keine (oder kaum) Strömung vorhanden ist, vergewissere man sich vor Fahrtantritt, auf welcher Uferseite man sich befindet… Zumindest waren wir nach Passieren der wunderschönen 180-Grad-Saarschleife kurzfristig wieder in der geplanten Himmelsrichtung unterwegs, ehe wir die Schleuse Mettlach erreichten. Hier beäugte uns argwöhnisch ein Reiher, doch es stellte sich schnell heraus, dass sein Interesse nicht uns Ruderern, sondern den beim Hinabschleusen auf einem nun freiliegenden Drempel verbliebenen Fischen galt. Diese Art der Jagd erfordert Geduld, ist aber sehr effizient! Wir hingegen mussten weiter unsere Muskeln bemühen, um kurz hinter der

Schleuse die Villeroy-und-Boch-Stadt Mettlach zu erreichen. Der Firmenpalast des Keramikherstellers dominiert das Panorama am Saarufer und könnte jede Großstadt zieren. Hinter Saarhölzbach überruderten wir die Grenze zu

Rheinland-Pfalz und passierten bei Taben einen beeindruckenden Steinbruch im engen Saartal, dessen Partikel den gesamten Ort rötlich färben: schnell weiter, ehe unser gesteuerter Doppelvierer „Jara“ errötet; der rote, fußgesteuerte

Doppeldreier „Rheinland“ hätte sich wohl nichts anmerken lassen. Nachdem sich erste Erschöpfungserscheinungen bei manchen der acht Ruderer bemerkbar machten, drehten wir vor der Schleuse Serrig um und ruderten zurück nach Dreisbach. Hatten wir auf dem Hinweg über eine Stunde vor der Schleuse Mettlach warten müssen, so ging es nun binnen weniger Minuten die elf Meter hinauf. Nach über 35km auf nahezu stehendem Gewässer hatten wir uns den

anschließenden Grillabend redlich verdient.

Tag 2: Ein Schwan kurz vor der Autobahn

Im Gegensatz zum relativ verregneten Vortag startete der Samstag sonnig, trübte sich aber schnell ein. Immerhin im Trockenen starteten wir die eigentlich für den Vortag geplante Tour. In dieser Richtung weitete sich die Landschaft deutlich. Bei Merzig erhielten wir Gesellschaft, wenn auch nicht so angenehme wie den Reiher. Offenbar durchquerten wir das Revier eines recht aggressiven Schwans, der unsere Weiterfahrt mittels Fauchen, Aufplustern und Scheinangriffen verwehren wollte. Vielleicht war es auch, so die Vermutung mancher Teilnehmer, ein Schwan, der sich in unsere schönen Boote verliebt hatte. Erlöst vom Schwan, gesellten sich alsbald die Autobahn A8 (Karlsruhe- Luxemburg) ans eine- und eine Landstraße plus zweigleisiger Bahnstrecke ans andere Ufer der Saar. Dadurch wurde es so laut, dass ein Ruderkamerad kurzentschlossen Ohrenstöpsel nutzte. Weil die im Bootsgepäck der anderen fehlten, drehten wir vor Beckingen wieder um. Aufgrund des Autobahnlärms verdient die Saar zwischen Dillingen und Merzig keine Empfehlung.

Entspannung fanden wir spätestens abends in der Mettlacher Abtei-Brauerei. Weil niederländische Ruderkameraden zum Trainingslager angereist waren, verbrachten wir die folgende Nach nicht im Bootshaus Dreisbach, sondern einer

Pension im „Landesinneren“.

Tag 3: Zuflucht im Keller

In weiser Voraussicht hatten wir die Boote bereits am Vorabend abgeriggert und aufgeladen. So hatten wir nun Zeit, uns bei regnerischem Wetter zunächst Mettlach und anschließend Saarburg anzuschauen. In Mettlach beeindruckte besonders die katholische Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Lutwinus mit ihren, wie könnte es anders sein, zum Teil von Villeroy & Boch gefertigten Mosaiken. In Saarburg erklommen wir die auf einem Berg gelegene, wunderschöne Altstadt, immer entlang der Leuk, einem Nebenfluss der Saar. Mitten in der Altstadt stürzt diese ohrenbetäubend und Gischt sprühend 18 Meter in die Tiefe, und man kann auf einer kleinen Brücke direkt über dem Wasserfall stehen. Weil das Wasser an diesem Tag uns auch kontinuierlich von oben benetzte, suchten wir alsbald hungrig Zuflucht im Gewölbekeller des Wirtshauses zum Pferdemarkt,

wo wir verschiedene, allesamt köstliche Gerichte genossen. Gut gestärkt fuhren wir zurück nach Köln, fest entschlossen, die Saar bald wieder zu besuchen. Als eine Tagesetappe an der unteren Saar sind die 33km Merzig-Saarburg avisiert, weil man so alle geschilderten Sehenswürdigkeiten bestaunen und am Zielort die Boote im Ruderclub Saarburg bequem aus dem Wasser holen kann.

Der Dank aller Teilnehmer gebührt abschließend insbesondere den beiden Fahrtenleitern, Nadja und Malte, sowie Burkhard ,der einmal mehr den gesamten Bootstransport abwickelte und sich auch von einer mittels Kühlbox im Kofferraum binnen zwei Tagen leergesaugten Batterie und daraus folgenden Zentralverriegelungsproblemen seines Grand C-Max nicht aus der Ruhe bringen ließ. Gut gekühltes Grillgut ist auf jeden Fall eine Starthilfe wert!

 

Wanderfahrt Frankfurt (Oder) 2014

Am Mittwoch vor Fronleichnam machten sich sieben Mitglieder des KRC Köln 71 mit zwei PKW auf den Weg nach Frankfurt (Oder). Der Frankfurter Ruderclub von 1882 e.V. und einige seiner Mitglieder waren ihr Ziel. Wir trafen kurz nacheinander am Abend in Frankfurt ein und wurden von den anwesenden Mitgliedern bei einem Grillabend herzlich willkommen geheißen.

Am nächsten Morgen starteten einige Ruderer mit dem Zug zu unserem ersten Startpunkt nach Ratzdorf südlich von Frankfurt, an den Zusammenfluß von Oder und Neiße. Der zweite Trupp fuhr mit dem PKW und Hänger dorthin um die Boote abzuladen und mit dem Aufriggern zu beginnen. Bei durchwachsenem, aber trockenem Wetter starteten gegen 9.30 Uhr zwei gesteuerte Doppelvierer und ein gesteuerter Doppelzweier stromab Richtung Frankfurt. Gegen Mittag wurde

Pause in Aurith gemacht und der Landdienst wechselte. Auf der zweiten Etappe fuhren wir noch in

den von der Oder abzweigenden Brieskower See ein. Dort fanden 1936 die Ruder- Ausscheidungswettkämpfe für die Olympischen Spiele statt. Sogar der Zielturm ist noch gut erhalten. Da die Strecke jedoch einen Knick aufweist und zu schmal ist, wurde sie nie offizielle Wettkampfstrecke. Am späten Nachmittag trafen wir dann wie geplant wieder am Frankfurter Ruderclub von 1882 e.V. ein. Dank fachkundiger Führung unserer Ruderfreunde aus Frankfurt erlebten wir am Abend noch eine kleine Stadtführung durch Frankfurt und ein gemütliches und leckeres Abendessen in Slubice, dem

ehemaligen Frankfurt Dampferstadt.

Am Morgen des zweiten Tages starteten wir dann vom Frankfurter Ruderclub wieder stromab. Das Wetter hatte sich leider nicht verbessert und der Wind hatte deutlich aufgefrischt. Am späten Mittag wurde in Bleyen Pause gemacht und der Landdienst wechselte wiederum. Nach der Pause ging es auf die letzte Etappe des Tages nach Kienitz. Auf der sehr windanfälligen Strecke hatten die Boote auch noch mit schaumgekrönten Wellen zu kämpfen. Wir kamen alle recht nass aber gutgelaunt in Kienitz an. Dort konnten wir nach angenehm warmer Dusche bei sonnigem Wetter und einem

"Feierabendbier" diesen abwechslungsreichen Rudertag auf dem Deich ausklingen lassen.

Am dritten und letzten Rudertag starteten wir gegen 9.30 Uhr in Kienitz wieder stromab. Da uns leider schon ein Ruderer verlassen hatte und der Landdienst doppelt besetzt werden musste, ruderten die beiden Doppelvierer unterbesetzt. Gegen Mittag trafen wir uns an der Schleuse Hohensaaten. Auch hier zeigte sich das Wetter von seiner schlechtesten Seite, da ein regelrechter Wolkenbruch während des Schleusenvorgangs über uns herniederging. Ein Teil der Mannschaften hielt hinter der Schleuse die wohlverdiente Mittagspause ab. Lediglich der Doppelzweier ruderte bis zur Marina in Oderberg weiter um dort Pause zu machen sich trockene Sachen anzuziehen. Am Nachmittag wartete dann der letzte Höhepunkt mit dem Schiffshebewerk in Niederfinow auf uns. Nach dem Hebevorgang um ca. 38 m ruderten wir noch acht Kilometer bis zu unserem Zielort Eberswalde. An diesem Abend ließen wir diese für uns alle unvergessliche Wanderfahrt beim WM-

Vorrundenspiel Deutschland-Ghana und dem Stadtfest in Eberswalde mit Tanz ausklingen.

Am Sonntag wurden die Boote abgeriggert und von unseren Ruderfreunden aus Frankfurt wieder in

die dortigen Bootshallen gebracht. Die Ruderinnen und Ruderer des KRC Köln 71 machten sich gegen

13.30 Uhr auf den Heimweg nach Köln.

Allen, die an dieser Wanderruderfahrt teilgenommen haben sei hier noch einmal für diese

unvergessliche Tour gedankt. Die Kölner Ruderinnen und Ruderer freuen sich auf ein Wiedersehen.

 

Drei Flüsse Gemeinschafts-WF Neckar-Rhein-Main

Wanderruderfahrt von Heidelberg bis St. Goarshausen von Freitag 1.8. bis Sonntag 3.8.2014

Klaus Ullrichskötter von der SG Demag Wetter hatte diese Fahrt beim DRV als Gemeinschaftsfahrt ausgeschrieben und 19 Ruderer und Ruderinnen trafen sich am Freitag um 10 Uhr am Neckar in Heidelberg. Drei Ruderer übernahmen freiwillig den ersten Landdienst bis zur Mittagspause bei der Mannheimer Rudergesellschaft. Bis dahin hatten die Ruderer bereits 20 Neckarkilometer und die beiden einzigen Schleusen passiert.

Kurz hinter Mannheim mündet der Neckar bei Flusskilometer 428,2 in den Rhein.. Da der Rhein etwas Hochwasser hatte, waren die 14,5 Kilometer bis Worms, dem Ende unserer ersten Tagesetappe, ein Klacks. Das Kirchboot konnte in Worms beim Floßhafen am Steg des WSV-Worms anlegen. Der Landdienst brachte Gepäck und einige Ruderer zur schönen Jugendherberge in die Innenstadt von Worms, die etwas vom Rhein zurückgesetzt und vom Hochwasser geschützt etwa 2 Kilometer entfernt lag.

Unsere zweite Tagesetappe führte uns von Worms bis Mainz. Da der Rhein erheblich Hochwasser hatte, war es möglich, bei Kilometer 468,3 durch ein gekonntes Steuermanöver in den Erfelder Altrhein zu rudern. Das geht nur, wenn der Pegel 1,50 Meter höher als normal ist. Der Altrhein umschließt ganz idyllisch das Naturschutzgebiet Kühkopf. Bald darauf landeten wir auch am Bootshaus des RC Darmstadt. Bislang war der Himmel bedeckt gewesen und bei der Weiterfahrt fing es etwas an zu nieseln. Aber die Regenjacke lohnte bei den warmen Temperaturen kaum, und bald klarte es wieder auf. Der schöne und interessante „Umweg“ über den Altrhein brachte 16.8 Kilometer mehr. Bei Rheinkilometer 473,9 konnten wir unsere Fahrt mit der Finlandia wieder auf dem Rhein fortsetzen. Jetzt waren es nur noch 23 Kilometer bis Mainz. Bei herrlichstem Sonnenschein liefen wir gegen 18 Uhr in den Winterhafen unterhalb der Theodor-Heuss-Brücke von Mainz ein.

Beeindruckend groß und schön ist das Bootshaus mit Restauration des Mainzer Rudervereins. Übernachtungsquartier war die Jugendherberge in Mainz, die etwas außerhalb des Stadtzentrums liegt. Ein schöner Spaziergang durch den Rosengarten mit Hunderten von Sittichen und kleinen Papageien, die sich laut kreischend um die besten Schlafplätze zanken, führte uns in den Weinkeller des Weinhauses Michel in der Mainzer Innenstadt.

Die dritte und letzte Tagesetappe war landschaftlich die schönste. Pinkelpause war in Ingelheim, danach nahm der Rhein rasant Fahrt auf und wir näherten uns Rüdesheim und dem Binger Loch. Das schöne Wetter ließ zunehmend nach und der Himmel wurde schwärzer und schwärzer. Dank einem blitzschnell ausgeführtem Ruderbefehl „Backbord lang“ konnte uns die urplötzlich aufgetauchte Backbordboje nichts anhaben. Die vielen Flusskreuzfahrtschiffe machten gehörig Wellen und viele Ruderer legten ihre Rettungswesten an. Kurz vor Bacharach lag ein Tanker etwas in Schieflage im Rhein. Wir legten zur zweiten geplanten Pause in Bacharach an und beobachteten die Szenerie. Die Wasserschutzpolizei tauchte auf und wie wir später erfahren haben, wurde jetzt die Schifffahrt hinter uns angehalten und der Rhein gesperrt, bis das Benzin aus dem havarierten Tanker abgepumpt war. Das Ausmaß dieses Schiffsunglücks war uns an dem Sonntag aber nicht bewusst. Nach dem Stopp in Bacharach kam die Sonne wieder durch, die Hosen trockneten und die Fahrt bis zur Loreley wurde bei schönem Sonnenschein fortgesetzt. Kurz nach der Loreley - die Vorbeifahrt war bei dem hohen Wasserstand absolut problemlos, es kam auch gerade kein Bergfahrer – erreichten wir Rheinflusskilometer 555. Wieder wurde die Tradition hochgehalten!

Unsere Fahrt endete gegen 17 Uhr bei St. Goarhausen, Rheinkilometer 558,8. Der Landdienst hatte die Stelle zum slippen schon ausgekundschaftet und erwartete uns winkend. Tja und dann das Übliche: Kirchboot aus dem Wasser ziehen, reinigen, verpacken, Bahnfahrer zum Zug bringen und um 21 Uhr war das Kirchboot wieder in Köln, der Bus um 23 Uhr wieder in Wetter.

 

Vogalonga 2014

Die Vogalonga ist ein breitensportlich orientierter Ruderwettkampf, der alljährlich am Pfingstsonntag in der Lagune und den Kanälen Venedigs stattfindet. Es können alle Bootstypen teilnehmen, die mit Muskelkraft bewegt werden, d. h. nicht nur Ruderboote, sondern auch Kanus, Drachenboote oder Gondeln.

Diese Veranstaltung wird von vielen europäischen Rudervereinen besucht, neben italienischen Vereinen sind insbesondere Boote aus Frankreich, Holland, der Schweiz und Deutschland am Start.

Aufgrund der langen Anreise fahren allerdings überwiegend süddeutsche Vereine nach Venedig.Durch einen glücklichen Zufall konnte ich dieses Jahr an der Vogalonga teilnehmen: der Kölner Ruderverein von 1877 fährt seit mehreren Jahren mit über 30 Ruderern nach Venedig.

Um 5:00 Uhr war aufstehen angesagt um spätestesn um 6:30 sich auf den Weg in Richtung Venedig zu machen. Wir hatten rund zehn Kilometer bis zum Startplatz zu rudern. Hunderte Boote schaukelten bereits im Canale di San Marco – alle Arten von Ruderbooten (Gondeln bis zu zehn Ruderern, Drachen- und Kirchboote, Vierer, Achter, Kajaks, Kanadier), viele geschmückt mit Blumengirlanden, Fahnen, dazu kostümierte Besatzungen – ein phantastisches Bild! JEinheitliche T-Shirts, Gekrönt wurde dies durch eine große Köln Flagge am Heck. Der Club war würdig vertreten! Vor dem Start ertönte Musik übers Wasser und ein Sprecher stimmte die Crews auf das große Ereignis ein. Auf italienisch – und natürlich haben wir Wort für Wort verstanden!

Dann ertönte Punkt Neun ein Kanonenschuss und rund 2.400 Boote aus ganz Europa starteten zur 40. Vogalonga.

Ein erhebendes Gefühl! Unser Boot glitt erstaunlich gut durchs Wasser und mit dem Geschick der Steuerleute wurden wir durch die Vielzahl der Boote geleitet, die in einem endlosen Konvoi neben, hinter und vor uns ruderten. Kajaks bewegten sich wie Wasserflöhe unberechenbar dazwischen.Der erste Engpass war durch Burano, Boote verkeilten sich ineinander, aber irgendwie ging es immer weiter.

Die südliche Sonne heizte uns ein und für ein wenig Wind waren wir dankbar. So ruderten und ruderten wir im Pulk weiter nach Murano, angefeuert von zahlreichen Zuschauern. Rufe zu anderen Booten nach Herkunft etc. lockerten die Atmosphäre auf. Im Übrigen war die Stimmung an Mittag war vorbei und Cannaregio kam in Sicht, die Mannschaft hielt sich tapfer, erste Druckstellen wurden einfach negiert. Bei der Ponte dei Tre Archi befand sich die engste Stelle der Route und es konnte jeweils nur ein Boot nach dem anderen passieren. Hier war einerseits Rücksicht gegenüber den anderen Booten angesagt, aber nicht grenzenlos, denn wir wollten schließlich weiter.

Das Finale im Canal Grande ohne Motorboote! Denn an diesem Tag war Motorbootverbot und selbst die Vaporetti fuhren nicht. Stellt Euch vor, am Pfingstsonntag wird der Rhein für alle Motorboote und Kursschiffe gesperrt, weil eine Ruderregatta stattfindet!! Also Hut ab vor den Organisatoren in der Serenissima. Der letzte Bootsstau war im Ziel am Ende (oder ist es der Anfang) des Canal Grande mit Medaillenempfang. Ein sagenhaftes Gefühl die Medaillen zu erhalten.

Unser Törn war noch nicht zu Ende, denn wir hatten.noch die Strecke wieder zurück zu unserem Campingplatz in Fusina vor uns. Glücklich und völlig erschöpft landeten wir ca. 16.30 Uhr kamen wir am Camingplatz wieder an.

Die lange Ruderzeit ging erstaunlich schnell vorbei, es war ja auch sehr viel zu sehen, die große Zahl der teilnehmenden Boote sowie Venedig aus unterschiedlichsten Perspektiven. Einfach faszinierend!

 

Elbefahrt von Meißen nach Magdeburg vom 5.-9. Mai 2014

Diese Fahrt wurde von Rainer Engelmann angeboten, als Nachfahrt zum Anrudern vom Kölner Ruderverein 77.

Der Domfelsen von Meißen
Wir starteten die erste Etappe von Meißen nach Torgau in einem Zweier und drei Vierern mit Loch, da der Landdienst den Bootshänger mitnehmen musste.
Schon oft hatte ich von Gierseilfähren gehört und auf dieser Fahrt waren einige angekündigt. Es war eine geruhsame Fahrt, bei der uns Kuckucksrufe begleiteten und nur ein Motorboot begegnete. Kurz vor der Brücke von Torgau kam uns ein Containerschiff entgegen, das mit seinem schnellen Tempo hohe Wellen verursachte. Das war die einzige Aufregung an diesem Tag, da wir gleich an dem Steg vom RC Torgau anlegen mussten.
Weiter ging’s am nächsten Tag in die Lutherstadt Wittenberg, diesmal mit vier Gierseilfähren auf der Strecke. Der Kuckuck war oft zu hören und langsam kam der Verdacht auf, dass der Landdienst auch für die Naturgeräusche zuständig war.
Wir machten abends einen Stadtrundgang und haben bei Tante Emma am Markt, einem Restaurant mit leicht altmodischem Charakter, ein rustikales Abendmahl eingenommen. Da ging der Regen leider schon los und wir erwarteten für den nächsten Rudertag das Schlimmste. Also starteten wir früh nach Dessau und wurden erst in Coswig vom Unwetter eingeholt. Da konnten sich noch zwei Boote an eine Marina retten, aber zwei Boote mussten leider den Hagelschauer ertragen. Belohnt wurden wir bei dem Picknick mit einem Sektempfang, da der Hamburger Kamerad Rüdiger Fraatz nun die letzten Kilometer für seinen Äquatorpreis mit uns errudert hatte. Dieser letzte Teil der Elbe fehlte ihm noch in seinem Erfahrungsschatz. Herzlichen Glückwunsch! Der Abend war sonnig und wir ließen uns auf der Elbe treiben - der Hagelschauer war längst vergessen und der Kuckuck hatte sich zur Ruhe gelegt. Spät legten wir bei den Elbterrassen zu Brambach an, wo wir ein wunderbares Elbpanorama mit gutem lokalem Bier genießen konnten.

Die letzte Etappe ging am nächsten Morgen nach Magdeburg, wo erst vor dem Magdeburger Ruderclub Schiffsverkehr aufkam. An dem berühmt berüchtigten Domfelsen kam uns wie bestellt ein Containerschiff entgegen und wir mussten schnell Elbeaufwärts flüchten. Die Überraschung folgte am Schluss: Wir sollten bei der Kanuabteilung Magdeburg an der Zollelbe anlegen, wo zahlreiche Kanuten trainierten. Die wackeligen Laufstege gingen steil bergauf, was das Ausladen der Boote zu einem Balanceakt machte. Die Bohlen der Bootsstege waren morsch und erforderten große Aufmerksamkeit. Wanderschaft zur Jugendherberge in der Fußgängerzone. Es herrschte aufgekratzte Stimmung, da am Freitag die Fahrt über das größte Wasserstrassenkreuz Europas bevorstand.
Los ging’s 7 km die Elbe lang zum Abstiegskanal vom Schiffshebewerk Rothensee, das ein technisches Denkmal ist. Wir ruderten unter der Kanalbrücke vom Mittellandkanal durch, der längsten Wasserbrücke in Europa. Sie wurde 2003 eingeweiht und hat eine Gesamtlänge von 930 Metern (Wassertiefe 4,25 Meter).

Wir ruderten auf den Niegripper Verbindungskanal, der Zufahrt zum Elbe-Havel-Kanal, der ab hier Mittellandkanal heißt. In der Schleuse (Hubhöhe 1,4 - 5,1 Meter, diesmal etwa 50 Zentimeter) und ruderten weiter in die Doppelsparschleuse Hohenwarthe. Dort wurden wir 45 Minuten geschleust, da die Hubhöhe 19 Meter beträgt. Sicher hat das Schleusenpersonal auf uns Ruderer Rücksicht genommen und bei größeren Booten geht der Schleusenvorgang schneller. Nun erreichten wir endlich die Kanalbrücke und wir ruderten die 918 Meter gegen Windstärke 6 in unseren Booten an. Wir sahen nur blauen Himmel und einige Radfahrer begleiteten uns an beiden Seiten der Brücke. Auch sie hatten mit dem Wind zu kämpfen, je nach Fahrtrichtung.
Alle Boote erreichten den Oberhafen des Schiffshebewerks Rothensee, wo wir im Kaminzimmer von der Gaststätte Zum Anker eine Pause einlegten. Der Wind nahm inzwischen noch heftig zu und so beschlossen wir, nur noch das Schiffshebewerk Rothensee mit seinem Trog runter und wieder hoch zu fahren und dann unsere Boote direkt am Oberhafen zu verladen.
Ich habe mich sehr wohl gefühlt auf dieser Wanderfahrt und möchte hier nochmals meinen Dank an den super Fahrtenleiter Rainer Engelmann vom KRV 77 aussprechen.

 

Ru(hr)dern

Wanderudertreff 2013

 

Nieselwetter am Baldeneysee um 8 Uhr am Samstagmorgen lädt norwalerweise niemanden ein, um am See bzw. an der Ruhr zu verweilen. Es sei denn man ist Ruderer und nimmt an einer Wanderfahrt von Essen nach Duisburg teil. Interessanter wird es jedoch, wenn man gerade einmal wie ich einen Monat mehr oder weniger das Rudern beherrscht und als blutiger Anfänger als Ersatzmann einspringt....

Nachdem ich meine Rudermannschaft gefunden hatte, drei Damen älteren Semesters und ein jüngerer Obmann, und feststellte, dass das Durchschnittsalter der Mannschaft wohl zu dem Namen des Bootes „Alter Hase“ passt, ging das Gedränge, der Konkurrrenzkampf, der Zank um den besten Startplatz auch schon los. Ich möchte an dieser stelle kurz erwähnen, dass ich getrost behaupten kann noch kein alter Hase zu sein schon eher ein junger Hase, der aus dem gröbsten heraus ist.

Zurück zum Wandertreff. Von den alten Häsinnen, so wie ich sie später nannte, hörte ich nur:
„Der Obmann taugt nichts, wir sind immer noch nicht am Wasser“, oder:
„Bei jeder Wanderfahrt bin ich immer als Letzter am Start. Warum dieses Jahr schon wieder.“
Mir blieb nicht anderes übrig, als freundlich zu lächeln und verständnisvoll zu nicken. Na ja, wir mussten eben warten bis der Steg endlich frei wurde und wir als Nächstes in dem geordneten Chaos den alten Hasen (40 Jahre jung) zu Wasser lassen konnten. Endlich auf dem Wasser müssten wir zunächst auf Befehl: „Wende auf Backbord“, eine Wende nach rechts fahren. Das ist eigentlich nicht schwer nur muss man wissen, dass Backbord und Steuerbord im Ruderboot vertauscht sind. Also links ist rechts und rechts ist links. Verstanden? Nein? Auch egal!......weiterlesen--->

 


Vorfahrt "Obere Ruhr" zum Wanderudertreff 2013

Am Dienstagnachmittag startete unsere Tour in Wetter am Harkortsee.

Wir fuhren mit drei Vierern und einem Dreier bis Herdecke und wieder retour,

damit wir die ersten Etappen am Mittwoch an der oberen Ruhr zeitlich

ein wenig entzerren konnten.

 

Mittwochmorgen gegen 9:15 Uhr Abfahrt von Wetter mit den Kleinbussen nach Schwerte.

Dort setzen wir die Boote am Kanuklub ein und die zweite Etappe ging ruhrabwärts.


Die erste (lange) Umtragestelle war in Westhofen nach 5km.

Da wir zwei zusammenklappbare Bootswagen dabei hatten,

war das Umtragen nicht allzu mühsam. Weiterfahrt bis zur Lennemündung.

 

Gegen Mittag war eine Landpause geplant.

Mit den Bussen machten wir einen Abstecher zur Hohensyburg

mit dem Denkmal und einem herrlichen Weitblick auf Hagen und über das Ruhrtal.

 

Nach überqueren des Hengsteysee folgeten im kurzem Abstand die Umtragestellen am „Schiffswinkel“ und in „Stiftsmühle“ am Harkortsee. Unsere Tagestour endete wieder in Wetter am Obergraben.
Donnerstag ging unsere dritte Etappe von Wetter bis Blankenstein. Zunächst mussten wir wieder an der Staumauer in Wetter die Boote umtragen.

Unsere Fahrt setzen wir im Unterwasser fort, passierten die Untiefe „Gelbe Mauer“,

fuhren am RV Bochum vorbei zum Ruderclub Witten.

Über den Steg der Wittener erfolgte das Umtragen der Boote ins Ruhrunterwasser.

 

Auf dem Weg zum Kemanderstausee erwartete uns eine Landpause mit Besichtigung der Zeche Nachtigall.

 

Am Ende des Sees erwartete uns die erste Bootsrutsche. Anfangs hatten wir Neulinge ein komisches Gefühl im Bauch, jedoch nach dem „Rutschen“ war die Freude so groß, das wir uns schon auf die nächste Rutsche freuten. Am RV
Blankenstein endete unsere Dritte Etappe.

Freitagmorgen begann unsere letzte Etappe. Nachdem wir unsere Boote am Wasserwerk Stiepel bei Blankenheim einsetzen ruderten wir bis Hattingen und damit erreichten die neuste aber auch die „wildeste Bootsrutsche“. Da die Bootsrutsche uns zu wild erschien, trugen wir unsere Boote wieder um.

Nach 7 km folgte die Gasse Dahlhausen und nach 500 m

machten wir wieder eine Landpause bei der RG Dahlhausen.

Nach weiteren 2 km erfolgte die nächste Bootsrutsche Horst. Die Fahrt setzen wir fort bis Essen Steele und wir rutschten eine letztes Mal durch die Gasse Spillenburg. Von hier waren es jetzt nur noch 6 km über die Landeswasserstraße Ruhr bis zum TVK Essen – Kupferdreh wo unsere wunderschönes Wanderfahrt endete.

 

 

 

 

 

Wanderfahrt Elbe, Elbe Seitenkanal von Tangermünde bis Uelzen 2013

Das verlängerte Wochenende über Christi Himmelfahrt nutzen einige Mitglieder um an einer Wanderfahrt auf der Elbe teilzunehmen. Die Ruder er kamen aus unterschiedlichen Städten Deutschlands. Karsten aus Frankfurt a. Oder, Frauke aus Hannover, Axel aus Remscheidt, Karl-Heinz aus Wolfburg, Barbara aus der nähe von Hamburg und Potti (Wolfgang Pott unser Fahrtenleiter aus Uelzen).
Donnerstagmorgen starteten wir zunächst mit dem Zug von Uelzen nach Tangermünde. Boote aufriggern und um 11:00 Uhr waren wir dann auf dem Wasser.
Die erste Etappe ging von Tangermünde bis Wittenberge. Tageskilometer 67 insgesamt. Zwischenhalt mit Landdienstwechsel in Schnackenburg. Übernachtet haben wir im WSV Wittenberger. Heike und Holger luden uns zu sich nach Schadebeuster zum abendlichen Grillen ein. Nach einem Fußmarsch von einer gute halben Stunde über den Deich schlugen wir bei unseren Gastgebern auf.. Heike hatte für uns eine tolle Pizza und super leckern Kartoffelsalat gezaubert und Holger war der Grillmaster. Ein wunderschöner Abend, der uns noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.


Freitags ruderten wir bei ungemütlichen Witterungsbedingungen

weiter nach Drethem. Der Wind war streckenweise so stark,

das sich Schaumkronen auf der Elbe bildeten.

Die Tour war ganz schön anstrengend mit 75 km,

bei dem vielen Gegenwind.

Landdienstwechsel mit längerer Pause im Hafen in Dömitz.

 

In Drethem haben wir im Schilf angelegt, dort die Boote mit den Enterhaken festgemacht.

 

Der Landdienst holte uns mit dem Auto ab. Unser Nachtquatier bezogen wir iin Heuhotel Wietzetze.

 

Samstag setzen wir die Wanderfahrt nach Lauenburg an der Elbe fort. In Hitzacker haben wir dann wieder kurze Pause gemacht und den Landdienst ausgetauscht.

Weiter ruderten wir zum Doppelhebewerk Scharnebeck / Lüneburg..

Es wurde 1974 erbaut und bietet ein sehenswertes

technisches Schauspiel. Hier wurden wir in einem der

riesigen Tröge 38 Meter auf den Elbe Seitenkanal befördert.

Unsere Fahrt setzen wir dann auf dem Kanal noch weitere 15 km fort

und kamen ziemlich erschöpft an, gerade noch rechtzeitig bevor ein gewaltiger Regenguß einsetze. Übernachtet haben wir dann wieder in Uelzen im Ruderclub. Am nächsten Morgen zurück um die letzte Etappe

der Wanderfahrt von Wulfstorf nach Uelzen fortzusetzen.

Es war eine sehr schöne Wanderfahrt, vielleicht im nächsten Jahr wieder.

 

Bootstaufe Beluga 2013

"Frühling lässt sein Blaues Band

 wieder flattert durch die Lüfte:

 süße, wohlbekannte Düfte

 Streifen ahnunglos das Land"

Endlich Frühling! Am Samstag den 27.04.2013 fanden sich viele gut gelaunte KRC Köln 71 Mitglieder am See ein um einen Neuzugang zu begrüßen.Der Jüngste hatte die Ehre und taufte den neuen Doppelzweier auf den Namen "Beluga". Während einige noch ihren Schluck Sekt austranken, konnten wir - Anne und Florian- es nicht mehr abwarten: ab auf den See! einmal auf die Regattastrecke, austesten, kennenlernen. Wir können nur sagen das Boot fährt sich super. Eine echte Alternative zum Hecht II.

 

 

..... Wichtige Info !!!   Trainer für die Erwachsenen 
Das Training findet jeden Samstag um 10:00 sine tempore prompt pünktlich statt.

 
 
 

 


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